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Austria4Kids.at Redaktionelle Artikel!
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Hier zeigen wir euch interessante und aktuelle Artikel
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Wandern & Bergsteigen mit Kindern
Entdecken Sie die Natur mit Ihren Kids
Soviel können Sie Ihren Kids zumuten
Kleinstkinder bis zum 2. Lebensjahr können problemlos auf kurzen Bergtouren mitgenommen werden. Die Atemwege sollten aber unbedingt frei sein. (Druckausgleich) Achten Sie vor allem auf ausreichenden Sonnen- und Kälteschutz.
Kurze Wanderungen und Spaziergänge in der
Rückentrage mit Kopfstütze oder im Kinderwagen.
Gepäck: 0 kg
Ab 3 Jahren zeigen Kleinkinder zunehmendes Interesse an der Natur. Kurze Wanderungen mit vielen Pausen sind ideal. Sie brauchen ausreichend Zeit für spielerisches Erforschen der Natur - nicht nur in den Pausen! In ungefährlichen Gelände kann die erste "Trittsicherheit" an der sicheren Hand der Eltern geübt werden.
Kurze Wanderungen mit vielen Pausen.
Gepäck: 0 kg
Jetzt wird spielerisch die Koordination der eigenen Bewegung erlernt. Die Wanderungen auf leichten Wegen sollten nicht länger als einen halben Tag dauern, und ausgiebige Spielphasen beinhalten. "Spielplätze" sicher auswählen, weil Kinder in diesem Alter kaum Gefahrenbewusstsein besitzen.
Halbtägige Wanderungen mit vielen Pausen, Zeit zum Spielen.
Gepäck: 1 kg
In diesem Alter wird der Familienausflug fad - die Schulkameraden werden wichtiger. Nehmen Sie doch einfach die Freunde mit. Ihre Kids schätzen jetzt ein abenteuerliches Betätigungsfeld:
Bergbäche zum Pritscheln oder Übungsfelsen (max 1,5 Meter hoch) zum Herumklettern. Sichern Sie, wenn nötig, mit der Hand. Theoretische Belehrungen bringen wenig.
Maximal Tagestouren, noch kein vorausschauendes Gefahrenbewusstsein.
Gepäck: 2 kg
Die Körperkraft nimmt zu und die Kinder lernen Gefahren vorauszusehen. Sie versuchen sich jetzt aufgrund des eigenen Gefahrenbewusstseins richtig zu verhalten und nicht deshalb, weil es befohlen oder verboten wird. Abgelenkt sein ist eine der häufigsten Unfallursachen.
Längere Bergwanderungen, Beginn der (spielerischen) Alpinausbildung.
Gepäck: 4 kg
Mit ca. 13 Jahren können sich Kinder auch über einen längeren Zeitraum konzentrieren und Gefahrenquellen abstrakt analysieren.
Klettersteige, Kletterrouten, Firnfelder und Gletscherwanderungen möglich.
Gepäck: 6 kg
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Erlebnis Berge mit den Augen der Kids
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GRÜNDLICHE PLANUNG
Eine schöne Bergtour fängt im Wohnzimmer mit Wanderkarte, Wanderführer und Wetterbericht an. Richten Sie Route und Ziel immer an den Bedürfnissen der schwächsten Teilnehmer aus- und das sind (meist) die Kinder. Keine Zufälle! Pflichtübung Nummer 1: der Wetterbericht. Vorsicht vor Gewittern und Kaltfronten das Schönwetter unmittelbar davor ist trügerisch. Starke Winde verschlimmern die Kälte!
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KINDER LIEBEN ABWECHSLUNG
Stundenlange "Hatscher" auf monotonen Forststraßen - Wege ganz ohne Abwechslung sind ebenso demotivierend wie zu schwierige. Entdecken Sie mit Ihren Kindern die Natur. Beobachten Sie Pflanzen und Tiere (Feldstecher und Vergrößerungsglas einpacken!) Oder ein Rindenschifferl schnitzen und den Bach runterfahren lassen. Pritscheln im Wasser ist sowieso immer ein Renner.
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KIDS BRAUCHEN ZEIT
Kinder ermüden bald, erholen sich aber auch wieder schnell. Die Hälfte der Wanderzeit sollten Sie daher den Pausen widmen. Zeit für Details: Aber auch entlang des Weges brauchen Kinder Zeit für ihre Entdeckungen. Nutzen Sie diese Chance, wieder die Details der Natur zu sehen - der Weg ist das Ziel.
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VOLLE FLASCHE
Kinder werden rasch durstig. Sie brauchen auch tats
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MUT ZUR UMKEHR
Der Abstieg wird oft unterbewertet. Müdigkeit und nachlassende Konzentration sind häufige Unfallursachen. Falscher Ehrgeiz nimmt Ihren Kindern den Spaß am Wandern.
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KLEIDUNG UND AUSRÜSTUNG
Die Kleidung soll vor allem Schutz vor Schlechtwetter und Kälte bieten. Kinder müssen aber auch vor intensiver Sonnenbestrahlung geschützt werden (hoher Sonnenschutzfaktor, Kappe, Sonnenbrille mit 100% UV-Schutz). Leichtes, festes Schuhwerk mit guter Sohle ist für Kinder ebenso wichtig wie für Erwachsene.
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ERFAHRENE BEGLEITER
Für Wanderungen mit Kindern sollten Sie über alpine Erfahrung verfügen - noch besser ist eine entsprechende Ausbildung. Unerfahrenheit und übermäßiger Ehrgeiz der Eltern sind die Hauptursache für Bergunfälle mit Kindern.
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TIPP: Die Naturfreunde Österreich bieten zahlreiche alpine Ausbildungen und geführte Wanderungen an.
Viel Spaß beim Wandern!
12.04.2002
Quelle: Naturfreunde Österreich
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